26.01.13 Heavy Duty Dresden

Januar 26, 2013 in Live-Bilder

Jungs, das war jut!! Wieder einmal war die Reise in die Landeshauptstadt ein voller Erfolg. Wir hatten viel Spaß und danken allen, die uns in die mächtigste Metal-Kneipe des Universums gefolgt sind – einfach nur stark! Es war laut, es war voll, es war spaßig. Unser Dank geht ebenso an unsere überaus sympathischen Freunde von Zeitgeist aus Sebnitz für den würdigen Support und an Fredcuby Photography für die epischen Bilder, welche wir euch nicht vorenthalten wollen.

Metal4Leipzig.de: RORC – The Church Of RORCology (8,5/10)

Juni 4, 2012 in Presse

Endlich etwas, das die Bezeichnung „episch“ verdient.

… von Pia-Kim Schaper

RORC beweisen auf “The Church Of RORCology”, wie vielseitig sie sind. Die Jungs spielen Death Metal mit sehr viel Melodie. Bereits die ersten Töne des Openers “Throes Of A Leadership Crisis” zeigen, was von RORC zu erwarten ist: Epik! Die gut arrangierten Riffs sind auf Keyboardsound gelegt, immer wieder durchbrochen von Schlagzeugattacken. Der Bass wummert mächtig. Zeitweise darf das Keyboard auch mal in den Vordergrund rücken. Darauf kommen die Gitarrenriffs mal rockig, mal sägend, mal frickelig. Auch die weiteren acht Titel können dieses hohe Niveau halten.

Doch auch wenn das jetzt ziemlich weich gespült klingt, gehen RORC tatsächlich in die Vollen und schrauben den Härtegrad hoch. Dabei holen sie sich Inspiration aus den unterschiedlichsten Spielarten des Metals und fügen alles zu einem funktionierenden Soundgebilde zusammen. Einflüsse aus Thrash Metal und Pagan Metal sind zu hören. Das Gesamtkunstwerk ist am ehesten noch mit STORMLORDs “Mare Nostrum” vergleichbar, allerdings mit todesbleiernem Gesang.

In “Rise Of Epic” steigt der Rock’n’Roll-Anteil merklich an, die Gitarren werden atmosphärischer. Sänger Arvid Loki growlt und flüstert, hinzu kommt Klargesang im Hintergrund. Insgesamt wird der Gesang auf “The Church Of RORCology” zurückhaltend eingesetzt und den Instrumenten somit viel Platz eingeräumt. Dass sie auch anders können, zeigen RORC mit “Pray (We Don’t Take You Alive)”, das sie langsam und ruhig einleiten, um dann rhythmisch loszulegen. Auf einem ähnlichen Level bewegt sich “In Confusion”, in dem etwas mehr Klargesang eingesetzt wird. RORC beschließen ihr Album mit dem zehn-minütigen Epos “Astraia”, in dem sie nochmals die Merkmale ihrer Songs verbinden.

Aufgenommen wurde “The Church Of RORCology” bei Andy Schmidt von DISILLUSION. Entsprechend hoch ist die Qualität der Aufnahmen. Die Produktion braucht sich hinter großen Bands nicht zu verstecken. In “Astraia” bekommen RORC Unterstützung von Gastsängerin Sissy. Der tiefe, weibliche Gesang ergänzt die Musik um ein weiteres, passendes Element.

Die Leipziger legen hier eine starke Scheibe vor, die mit einer Spielzeit von einer knappen Stunde gut was zu bieten hat. Langweilig wird es auf “The Church Of RORCology” dank der vielen Abwechslung nicht. RORC schaffen es, die vielen Einflüsse zusammenzufügen, ohne dabei unaufgeräumt zu klingen. Schwächen zeigen sich eigens im etwas unsicher und zerbrechlich wirkenden Klargesang. Hier sollte jeder ein Element finden, dass ihm gefällt. Einfach mal reinhören!

8,5/10 Punkten