17.05.13 JZ Basta! Görlitz

Mai 17, 2013 in Live-Bilder

Fette Location, fettes Publikum, fette Bands !! An dieser Stelle noch einmal ein fettes Danke an alle, die am Freitag den Weg ins Basta! Görlitz gefunden und mit uns gefeiert haben – ihr wart stark !!! Unser Dank gilt ebenso den überaus sympatischen Jungs von Senseless Pride und Feast For The Maggots sowie allen, die am Abend mitgewirkt haben, dem 15° Team usw. Wir kommen gerne wieder! Wenn ihr wissen wollt, was wir noch so in Görlitz getrieben haben, dann schaut rein in RORC TV Folge 8: http://youtu.be/KJ7v0zm0cq0 Euer Kompetenzteam für anthropologische RORCologie!

26.01.13 Heavy Duty Dresden

Januar 26, 2013 in Live-Bilder

Jungs, das war jut!! Wieder einmal war die Reise in die Landeshauptstadt ein voller Erfolg. Wir hatten viel Spaß und danken allen, die uns in die mächtigste Metal-Kneipe des Universums gefolgt sind – einfach nur stark! Es war laut, es war voll, es war spaßig. Unser Dank geht ebenso an unsere überaus sympathischen Freunde von Zeitgeist aus Sebnitz für den würdigen Support und an Fredcuby Photography für die epischen Bilder, welche wir euch nicht vorenthalten wollen.

RORC-Jahr 2012 beendet // Ausblick Heavy Duty

Dezember 11, 2012 in Band-News

Das musikalische RORC-Jahr ist nun beendet – vielen Dank an alle, die am vergangenen Samstag ein letztes Mal 2012 den Weg nach Plagwitz gefunden haben und den winterlichen Temperaturen und der frühen Spielzeit getrotzt haben! Wie geht’s weiter?

Wir beginnen das Jahr 2013 mit einem musikalischen Rundumschlag – RORC endlich wieder im Heavy Duty !! Zusammen mit unseren Freunden von Zeitgeist laden wir zur WINTER DEATH POWERPOLKA am 26.01. – fett markieren und mit nach Dresden kommen zur epischsten Metalkneipe des Universums. Das wird ne Riesenfete. Endlich wieder eine RORC Headliner-Show – das wird FETT!

RORC – Melodic Death/Epic Metal aus Leipzig
http://www.rorc.de/ / http://www.facebook.com/rorcmetal
Aktuelle CD: „The Church of RORCology“
http://www.youtube.com/watch?v=oJL0-4v2i4Y

ZEITGEIST – Black Metal/Dark Metal aus Sebnitz
https://www.facebook.com/ZeitgeistSebnitz
Neue CD (VÖ: 29.12.): „Der Asche Blut“
http://www.youtube.com/watch?v=x6XVh79IRzQ

Zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/110706609097031

Heavy Duty Homepage: www.heavyduty-dresden.de

With Full Force ist Geschichte – Andreas Debski und die Leipziger Metalband RORC blicken zurück

Juli 2, 2012 in Presse

Die Ausrüstung generiert sich aus reichlich Festivalerfahrung und erlesenem Musikgeschmack sowie Dutzenden Steaks, die zu jeder Mahlzeit gereicht werden, einigen Paletten Dosenbier und einem Partyzelt. Mehr braucht ein Mensch nicht, um glücklich zu sein.

… von Andreas Debski

Leipzig/Roitzschjora. Die 19. Auflage des With Full Force ist Geschichte. Schlagzeilen machte das größte ostdeutsche Festival vor allem durch einen Blitzeinschlag, bei dem 51 Besucher verletzt wurden. Inzwischen steht fest: 40 von ihnen konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen, ein 35-Jähriger muss noch auf der Intensivstation betreut werden. Andreas Debski lässt die drei Tage und Nächte von Roitzschjora Revue passieren, begleitet von der jungen Leipziger Metalband RORC.

Der erste Juli-Montag ist der schwerste Tag eines jeden Jahres: Das With Full Force (WFF) zieht die Stecker – von nun ab läuft die Uhr rückwärts. Ein Countdown, der jeden Besucher, einmal mit dem WFF-Virus infiziert, verbindet. „Nach dem Force ist immer vor dem Force, man freut sich die nächsten zwölf Monate drauf“, sagt Tilman Scheinpflug, und seine Miene lässt ahnen, wie tief diese Freude im Innersten verankert ist. Der 21-jährige Student schlägt bei der Leipziger Epic-Metalband RORC die Saiten der Rhythmusgitarre an; das diesjährige WFF ist für ihn bereits das fünfte – Tilman und seine Freunde sind quasi Stammgäste. Die Ausrüstung generiert sich aus reichlich Festivalerfahrung und erlesenem Musikgeschmack sowie Dutzenden Steaks, die zu jeder Mahlzeit gereicht werden, einigen Paletten Dosenbier und einem Partyzelt. Mehr braucht ein Mensch nicht, um glücklich zu sein. Zumindest für drei Tage Roitzschjora.

Das With Full Force beansprucht für sich, das vielfältigste Festival im härteren Musikbereich zu sein. Die Mischung reicht von Punk und Folkrock über Metal- und Hardcore bis hin zu extremen Varianten aus den Death- und Black-Bereichen. Namen wie Elsterglanz, Flogging Molly, Suicide Silence, Machine Head, Kill Devil Hill, Trivium, Endstille und Soulfly stehen für eben diese Breite unter den insgesamt 63 Bands. „Das kann in dieser Größenordnung niemand anderes in Deutschland bieten“, ist sich Roland „Bogo“ Ritter, einer der drei WFF-Geschäftsführer sicher. Szenegrößen gastieren inzwischen in steter Regelmäßigkeit in dem Dorf am Rand der Dübener Heide, das in den 362 Resttagen des Jahres allenfalls 300 Einwohner zählt.

Foto: Susanne Richter

Was wahrscheinlich ebenso kaum ein anderes Festival in petto hat, sind die alljährlichen Wetterextreme. Nach der Hitzeschlacht anno 2010 und den in die Metal-Geschichtsbücher eingegangenen Schlammspielen des vergangenen Jahres – um nur zwei Beispiele aufzuführen – spielt der Donnergott Thor, der bei jedem Langhaar äußerst beliebt ist, schon zum freitäglichen Auftakt mit dicken Quellwolken und brennend heißer Sonne. Es braut sich etwas zusammen über dem nordsächsischen Segelflugplatz, auf dessen 80 Hektar knapp 30 000 Festivalgäste campieren. Was, das ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Bei subtropischen Wetterwerten werden die Stromgitarren eingestöpselt; die ersten Helden heißen Devildriver, August Burns Red und We Butter The Bread With Butter. Die Eruption erfolgt, als sich die Dunkelheit über das Gelände legt: Machine Head. Betrachtet man Metal als eine Art Religion, so ist Rob Flynn, Mastermind von Machine Head, ihr Prediger. Sein Auftritt ist zweifellos der Höhepunkt des an großen Namen gewiss nicht armen With Full Force.

Doch für die Leipziger Band RORC geht es um noch viel mehr: „Es ist schon toll, wenn man seine Helden auf der Bühne sehen kann“, schwärmt Sänger Max, ein Student auf Lehramt, der sich bestens darauf versteht, gutturale Töne lautmalen zu können. Irgendwann, so hofft das Leipziger Sextett, wird vielleicht auch einmal ihnen die Chance gegeben, dort oben, auf diesen Ruhm verheißenden Planken, zu stehen. Gerade auf dem With Full Force, gerade als lokale Band. „Wir wissen, dass dazu sehr viel Glück gehört. Man muss zur richtigen Zeit die richtige Musik machen und die richtigen Leute kennen“, sagt Max und fügt brummend hinzu, als würde er sich entschuldigen wollen: „Das ist unser Traum.“ Immerhin: Schon seit ihren pubertären Teenagertagen missionieren die sechs Leipziger die Welt mit ihrer Auffassung von epischem Metal. Der vorläufige Lohn sind Auftritte in ganz Mitteldeutschland, auch bei kleineren Metalfestivals.

Die Anfänge von RORC datieren auf das Jahr 2006. Als Schulfreunde entschlossen sie sich, eine Black-Metal-Band namens „Reincarnation Of Rotten Christ“ zu gründen – ohne jemals eine Gitarre oder einen Bass in der Hand gehalten zu haben. Die einen mögen es naiv nennen, die anderen selbstbewusst. „Es war ein Selbstläufer: Innerhalb einer Nacht waren die Aufnahmen im Sack und auf die kurzerhand erstellte Myspace-Seite hochgeladen“, erinnert sich Tilman, der Gitarrist, an die Anfänge seiner Band, die inzwischen viele Schritte weiter gegangen ist. In der nächsten Woche erscheint das erste Album von RORC, produziert bei Andy Schmidt im Kick The Flame Studio in Leipzig, „bei unserem Wunschproduzenten“. Denn inzwischen beherrschen die Sechs ihre Instrumente.Doch der Traum trägt weiter. Einen Traum, den Bands wie We Butter The Bread With Butter oder auch Heaven Shall Burn seit einigen Jahren leben dürfen. Die einen sind der frühabendliche Mosh-Hit des freitäglichen Hardbowls, die anderen der Headliner des Sonnabends. „Wenn man sich vorstellt, dass wir vor ein paar Jahren noch selbst unten, in den ersten Reihen, mitgesprungen sind, ist unsere Entwicklung schon Wahnsinn“, Maik Weichert, Gitarrist von Heaven Shall Burn aus Thüringen: „Irgendwann ist es immer mehr geworden und immer größer. Dann ist es das Wichtigste, dass man auf dem Boden bleibt. Wir gehen alle einem geregelten Job nach, arbeiten oder studieren.“

Heaven Shall Burn („Der Himmel soll brennen“) sind es auch, die bei ihrem Quasi-Heimspiel einem Wolkenbruch trotzen, von dem man sich noch in einigen Jahren erzählen wird. Doch die Sicherheitstechniker haben keine Bedenken ob des strömenden Wassers und der angeschlossenen Elektronik. In der Nacht zu Sonntag wird allerdings ein gewaltiges Gewitter über Roitzschjora hängen, auf dem Campingplatz ein Blitz bei einer Cocktailbar einschlagen und 51 Besucher verletzen. „Es ist ein Wunder, dass alle überlebt haben“, sagt Tilman am Tag danach, „zehn Minuten vor dem Blitzeinschlag sind wir selbst noch an der Bar gewesen, wir haben die ganze Zeit um die Ecke gezeltet.“ Er selbst versorgt ein verletztes Mädchen. Kein Mensch denkt in diesen Stunden an Musik. Doch als die Sonne wieder im Zenit steht, füllen sich die Plätze vor den beiden Bühnen. Und später grüßt ein verdächtig gut aufgelegter Max Cavalera mit Soulfly zum Abschied.

Am Sonntagabend sitzen Tilman und seine Freunde im Auto, zurück nach Leipzig. Der dritte und letzte WFF-Tag liegt hinter ihnen. „Es war wieder der Höhepunkt des Jahres. Wir haben beispielsweise Trivium und Immortal erleben dürfen. Beim nächsten Mal könnte es aber mal normales Wetter geben.“ Vor ihnen liegt nun der schwerste Tag des Jahres. Und der WFF-Countdown läuft.

Record Release des ersten RORC-Albums „Church of RORCology“ am 14. Juli ab 20.30 Uhr in der Villa Leipzig, Lessingstraße 7

© LVZ-Online, 02.07.2012, 19:07 Uhr