Metal4Leipzig.de: RORC – The Church Of RORCology (8,5/10)

Juni 4, 2012 in Presse

Endlich etwas, das die Bezeichnung „episch“ verdient.

… von Pia-Kim Schaper

RORC beweisen auf “The Church Of RORCology”, wie vielseitig sie sind. Die Jungs spielen Death Metal mit sehr viel Melodie. Bereits die ersten Töne des Openers “Throes Of A Leadership Crisis” zeigen, was von RORC zu erwarten ist: Epik! Die gut arrangierten Riffs sind auf Keyboardsound gelegt, immer wieder durchbrochen von Schlagzeugattacken. Der Bass wummert mächtig. Zeitweise darf das Keyboard auch mal in den Vordergrund rücken. Darauf kommen die Gitarrenriffs mal rockig, mal sägend, mal frickelig. Auch die weiteren acht Titel können dieses hohe Niveau halten.

Doch auch wenn das jetzt ziemlich weich gespült klingt, gehen RORC tatsächlich in die Vollen und schrauben den Härtegrad hoch. Dabei holen sie sich Inspiration aus den unterschiedlichsten Spielarten des Metals und fügen alles zu einem funktionierenden Soundgebilde zusammen. Einflüsse aus Thrash Metal und Pagan Metal sind zu hören. Das Gesamtkunstwerk ist am ehesten noch mit STORMLORDs “Mare Nostrum” vergleichbar, allerdings mit todesbleiernem Gesang.

In “Rise Of Epic” steigt der Rock’n’Roll-Anteil merklich an, die Gitarren werden atmosphärischer. Sänger Arvid Loki growlt und flüstert, hinzu kommt Klargesang im Hintergrund. Insgesamt wird der Gesang auf “The Church Of RORCology” zurückhaltend eingesetzt und den Instrumenten somit viel Platz eingeräumt. Dass sie auch anders können, zeigen RORC mit “Pray (We Don’t Take You Alive)”, das sie langsam und ruhig einleiten, um dann rhythmisch loszulegen. Auf einem ähnlichen Level bewegt sich “In Confusion”, in dem etwas mehr Klargesang eingesetzt wird. RORC beschließen ihr Album mit dem zehn-minütigen Epos “Astraia”, in dem sie nochmals die Merkmale ihrer Songs verbinden.

Aufgenommen wurde “The Church Of RORCology” bei Andy Schmidt von DISILLUSION. Entsprechend hoch ist die Qualität der Aufnahmen. Die Produktion braucht sich hinter großen Bands nicht zu verstecken. In “Astraia” bekommen RORC Unterstützung von Gastsängerin Sissy. Der tiefe, weibliche Gesang ergänzt die Musik um ein weiteres, passendes Element.

Die Leipziger legen hier eine starke Scheibe vor, die mit einer Spielzeit von einer knappen Stunde gut was zu bieten hat. Langweilig wird es auf “The Church Of RORCology” dank der vielen Abwechslung nicht. RORC schaffen es, die vielen Einflüsse zusammenzufügen, ohne dabei unaufgeräumt zu klingen. Schwächen zeigen sich eigens im etwas unsicher und zerbrechlich wirkenden Klargesang. Hier sollte jeder ein Element finden, dass ihm gefällt. Einfach mal reinhören!

8,5/10 Punkten

 

11.05.12 Wonnemond 2.0 Festival

Mai 11, 2012 in Live-Bilder

Was für ein Abend in Sebnitz! Mit wahrhaft epischer Unterstützung von Donnergott Thor trugen wir einen mächtigen Kampf gegen die Regenmassen aus – und wir siegten! Übermächtige Blitze am Himmel und Flammen auf der Bühne – welchen geileren Rahmen kann es für eine RORC-Show geben?! Vielen Dank für die perfekte Organisation und die anderen Bands – so macht das Spaß !!

Zur Homepage der Klangmanufaktur Sebnitz: www.klangmanufaktur-sebnitz.de

Alle Fotos © Michael Friedrich, x-tremefoto.de

21.01.11 Bandclash

Januar 21, 2011 in Live-Bilder

Ihr habt mit uns die Halle D zum Beben gebracht – Bandclash 2011 war der Wahnsinn. Ihr seid unglaublich! Alle Fotos © Ella Wayfarer und © Foto Heinz

Hier ein kleines Live-Video vom Abend:

06.11.10 Newcomer In Concert

November 6, 2010 in Live-Bilder

Alle Fotos © Roman Weckwert

Sauna und Finsternis in der „Sonne“

Juni 7, 2010 in Presse

Der mit Arbeitsschuhen besohlte, schwarz gekleidete 19-Jährige zündete mit seinen gleichaltrigen Bandkollegen ein wahres Klanggewitter in der derben Gangart Metal ab.

… von Alexander Bley (Fotos in der Galerie)

Schkeuditz. Vornehmlich melodisch düster ging es Sonnabendnacht im Kulturhaus Sonne zu. Beim dritten Schkeuditzer Bandwettbewerb eiferten fünf Bands um eine Studio-Produktion und einen Auftritt als Vorband der Firebirds zur Schkeuditzer Rocknacht. Illusive Circus machte letztendlich das Rennen.

Die Finsternis in der „Sonne“ versprach Arvid Loki mit grunzender Stimme vor seinem Auftritt. Der mit Arbeitsschuhen besohlte, schwarz gekleidete 19-Jährige zündete mit seinen gleichaltrigen Bandkollegen daraufhin ein wahres Klanggewitter in der derben Gangart Metal ab. Der Sänger mit der tiefen Stimme heißt bürgerlich Max Degen. In der Loki-Rolle darf’s dann auch ein bisschen weiße Schminke und ein roter Schlips sein. Während der Binder auch den heftigsten Bewegungen seines Trägers standhielt, verabschiedete sich die Schminke schon nach dem ersten Song. Denn die Sonne schien tatsächlich in der „Sonne“, in Form von wärmespendenden Scheinwerfern. So verwandelte sich das Kulturhaus in eine fröhlich beschwipste Sauna.

30 Minuten ging jede Band auf die Planken, um sich der dreiköpfigen Jury zu stellen. Künstleragent Edgar Lahrius-Bergmann, Moderator Norbert Zschörnig und Oberbürgermeister Jörg Enke bewerteten an diesem langen Abend die Auftritte der Nachwuchsbands. Bei der dritten Auflage war nicht einmal ein Vorausscheid nötig, da sich lediglich fünf Bands beworben hatten. „Wir hätten auch reinfallen können“, gestand Kulturhauschef Volker Mönnig, „aber die Qualität der Bands war sehr hoch.“
Ins Rennen gingen neben Arvid Lokis Truppe RORC, Illusive Circus, Kopfgeld, Pub ’n’ Steel und die Ekla-Tanten. Der mit musikalischen Illusionen spielende Zirkus aus Radebeul machte das Rennen. Ihr Appell nach dem Auftritt wurde erhört. Da bat Sänger Dominique Brinke händeringend um Auftritte und eine Möglichkeit, eine CD aufzunehmen.

Die Sieger haben sich der melodischen Rock-Musik á la Dream-Theatre verschrieben. Also jener Musik, die einer Rock-Oper gleicht. „Die hohe musikalische Qualität war erstaunlich“, bescheinigte Lahrius-Bergmann, „und das bei einem Durchschnittsalter von 22 Jahren. Dem schlossen sich Manuel Weiße von den Ekla-Tanten und Sebastian Hoppe von RORC an. Die beste Bühnenshow boten neben den düsteren RORC-Kerlen die Tanten aus Wiedemar, die kurzerhand alle Anwesenden zum Wellemachenlassen nach oben holten. Aber auch Pub ’n’ Steel und Kopfgeld bescheinigte die Jury ein sehr gutes Niveau. Vier Bands wurden mit einem 150-Euro-Musikladen-Gutschein getröstet. Zudem versprach Enke der noch namenlosen Vorband aus der Lessing-Mittelschule diese mit seinem Keyboard zu unterstützen.

© LVZ-Online, 07.06.2010, 19:17 Uhr

22.05.10 Heavy Duty Dresden

Mai 22, 2010 in Live-Bilder

Alle Bilder © Heavy Duty Dresden.

Hier ein kleines „Tourvideo“:

20.02.10 Black Wings Record Release

Februar 20, 2010 in Live-Bilder

Alle Fotos © Miri Vohla

21.10.09 Soljanka Night @ Villa Leipzig

Oktober 21, 2009 in Live-Bilder

Alle Fotos © Miri Vohla